Hier stellen wir Ihnen in loser Folge eine kleine Auswahl unserer interessanten Veranstaltungen vor.

Viel Spaß beim Stöbern!

 


Fotos: S. Mertineit

Von Rainer Böhme sind noch ein Oberlausitz-Krimi - "Mord in Zittau" - und weitere Bücher erschienen: "Die Türken kommen" (eine Liebesgeschichte), "Des Pudels Kern" (ein Berlin-Krimi), "Rückblende Vorwärts" (Geschichten aus, über und nach der DDR) und weitere.

Kriminell-heiter ging es zu bei unserer Lesung mit Rainer Böhme.

Der Autor berichtete aus seinem bewegten Berufsleben als Kriminalpolizist - einen  Teil dieser Erlebnisse verarbeitet er in seinen Kriminalromanen.

"SOKO Postkutscher" ist einer davon. Die Handlung: Der Unfalltod eines jungen Cottbuser Fahrradkuriers gibt der Polizei Rätsel auf - er ist aber nicht der einzige Tote. Und es geschehen noch andere seltsame Dinge... Hängt alles zusammen? Ex-Detektiv Grahl versucht, Licht ins Dunkel zu bringen.

 


Fotos:

Uwe T.


 

 

Quelle: Mina Witkojc - Echo aus dem Spreewald

Mina Witkojc (1893-1975) war eine niedersorbische Dichterin und Publizistin.

Ihre Gedichte bringen ihre enge Verbundenheit zu ihrem sorbischen Volk und dem Spreewald, ihrer Heimat, zum Ausdruck.

Vertrauen
Wenn dir ein Mensch begegnet ist
und scheint dir wohlgesonnen,
behandle ihn mit Misstraun nicht,
hast du sein Herz gewonnen.
 
So wie in dir die Sehnsucht lebt
nach Höherem im Leben,
so glaube, auch der andre pflegt
das Gute zu erstreben.

Die Bücher von Maxi Hill haben stets einen regionalen Bezug zu unserer Region. Nach dem Lesen dieses Buches bleibt tatsächlich ein Zauber zurück.

Eine furchtbare Tragödie vor vielen Jahren - das Schicksal von Menschen in der Region vor und nach der Wende und eine Frau, die etwas Gutes tut für jemanden, der seine Zukunft noch vor sich hat.

All das ist kunstfertig verwoben zu einer wunderbaren Geschichte. An ihrem Ende steht die letzte Mission dieser Frau.

Maxi Hill nennt es im Buch die "Melodie des Lebens", welche die Schicksale der Menschen manchmal auf wundersame Weise miteinander verbindet.

Fotos: S. Mertineit


Fotos: S. Mertineit

"Heine habe ich mit Tränen in den Augen gelesen", sagte einst der Dichter Christian Morgenstern.

So ähnlich ging es wohl auch unseren zahlreichen Besucherinnen und Besuchern unserer Lesung.

Edda Stranz und Gisela Freitag lasen aus Werken Heinrich Heines und skizzierten dabei sein Leben und Schaffen vor dem Hintergrund der großen geschichtlichen Ereignisse der damaligen Zeit.

Viel zu kurz war das Leben des großen Dichters - er konnte über die Liebe herzergreifend dichten und gleichzeitig mit spitzer Feder die gesellschaftlichen Zustände im damaligen Deutschland geißeln.

Trotz seines umfangreichen Lebenswerkes konnte Heinrich Heine nicht davon leben - stets war er auf Hilfe durch einen reichen Verwandten und Freunde angewiesen.

Er starb bettelarm 1856 im Alter von nur 58 Jahren im Pariser Exil.


2018


Die Cottbuser Autorin Erika Pchalek las aus ihrem Buch "Stolpersteine".

Sie beschreibt darin die Schicksale von Juden aus Cottbus, die nach der Pogromnacht durch die Nationalsozialisten ermordet wurden.

Es sind bewegende Geschichten über Menschen und ihre Familien, die ermordet wurden, weil sie Juden waren. Bekannteste Opfer dieser systematischen Vernichtung waren die Mitglieder der Familie Hammerschmidt in Cottbus.

Begleitet wurde die Lesung mit stimmungsvoller jüdischer Musik durch das Akkordeon-Ensemble.
 

Im Jahr 2006 wurden die ersten Stolpersteine für ehemalige Cottbuser Juden verlegt. Sie befinden sich vor den jeweiligen ehemaligen Wohn- und Geschäftshäusern. Insgesamt wurden bisher 83 Stolpersteine in Cottbus verlegt.

Die Idee stammt vom Kölner Künstler Gunter Demnig. "Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist." Mit diesem Satz begründete er sein Kunstprojekt.
 

Fotos: S. Mertineit

Unser Vereinsmitglied Uwe Titscher dokumentierte eine kleine Auswahl der Stolpersteine in Cottbus in einer Fotogalerie - diese können Sie in unserer Bücherei besichtigen.


Maria Schneider vom Cottbuser Piccolo-Theater und Hanka Lindner, Leiterin des Cottbuser Frauenzentrums "Lila Villa", lasen aus dem Buch "Fremde Freundinnen - Geschichten der Migration". 

Das Buch entstand 2017 aus einem Projekt des Frauenzentrums Cottbus e. V. - dieses wurde gefördert durch das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat. Es wird fortgesetzt mit der Fotoausstellung der Cottbuser Fotografin Antje Müller. Sie porträtierte Frauen aus verschiedenen Ländern.

Ihre Bilder sind noch bis zum 15. November in unserer Kleinen Galerie zu sehen.

Es sind bewegende Geschichten von Frauen, die aus den unterschiedlichsten Gründen in unser Land kamen, um ein neues Leben in Frieden zu beginnen. Es sind Geschichten, die nachdenklich und traurig machen, aber auch voller Hoffnung und Zuversicht sind.

Beim Zuhören und Lesen könnte man meinen, dass eigentlich die Frauen das "starke Geschlecht" sind.

Fotos: S. Mertineit

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Nacht der kreativen Köpfe am 6. Oktober in Cottbus

Elke Dreko und Sonja Newiak entführten kleine und große Zuhörer im Stadthaus ins "Abenteuerland"

Fotos: Uwe T.


 

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Fotos: Uwe T.

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Am Donnerstag, 17.05.2018, las die Zehdenickerin Manja Präkels aus ihrem Romandebüt “Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß”.
 
Die Autorin und Musikerin erzählt in dem Buch vom Verschwinden der DDR in einem brandenburgischen Kleinstadtidyll, dem Auftauchen verloren gegangener Gespenster, von Freundschaft und Wut.

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