Hier stellen wir Ihnen in loser Folge eine kleine Auswahl unserer interessanten Veranstaltungen vor.

Viel Spaß beim Stöbern!

 


Ein interessiertes Publikum lauschte über 90 Minuten lang der Autorin Karla Dyck, die über adlige Frauen als auch über sich und ihre eigene adlige Familie berichtete.

Das Buch ist eine Hommage an 11 adlige deutschsprachige Frauen.

Sophie von La Roche, Karoline von Günderrode, Bettina von Arnim, Annette von Droste-Hülshoff, Jenny Marx, Malwida von Meysenbug, Marie von Ebner-Eschenbach, Bertha von Suttner, Lou Andreas-Salomé, Franziska zu Reventlow und Hermynia Zur Mühlen, sie alle entzogen sich schreibend mutig den Konventionen ihres Standes. 

Sie hinterließen bleibende Literatur als mahnende Zivilcourage.

Fotos: Uwe T.


Theodor Fontane kam zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit war weitgehend unbekannt, doch sie bot ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

London kommt!
Im Herbst 1826 reiste Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er war auf der Suche nach einer vermögenden Braut.

Aus der Glücksjagd wurde eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstanden. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft begleitete den Fürsten zeitlebens.


Klaus-Werner Haupt kam!

In die Bücherei Sandow.
Der Spremberger Autor las im Februar 2020 in unserer Bücherei aus seinem Buch "London kommt!". Es war eine lebendige Buchvorstellung, umrahmt von Skizzen und Fotografien, mit eingefügten Momenten einer szenischen Lesung durch die Frau des Autors.

 


Fotos: Uwe T.


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Offener Lesekreis mit Carsten Sommerfeld

Fotos: Uwe T.

Der offene Lesekreis lädt Literaturfreude zum Gedankenaustausch über Literatur ein.

Im Mittelpunkt steht immer eine Erzählung, Novelle, Gedicht o. ä. Die Werke werden gemeinsam gelesen und dann besprochen.


Ein tollen literarischen Nachmittag erlebten unsere Zuhörer*innen am 21.11.2019.
Der Schauspieler Wolfgang Kaul las aus Fontanes “Effi Briest”.
 
Nach einer kleinen Pause folgten  wir den Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Diesmal ging es in den Spreewald.
Dieser Nachmittag machte Lust, wieder einmal Fontane zu lesen.

Fotos: Uwe T.
 


Nach einem Unfall kehrte sie nach Cottbus zurück. Ihre letzte Ruhe fand sie in ihrer Wahlheimat Bagdad.
Es war ein sehr berührender Nachmittag für uns.
Im Mittelpunkt der Lesung stand das Leben von Dr. Inge Farid.
In Peitz geboren, studierte sie in Bratislava Pharmazie und lernte dort den irakischen Musikstudenten Tariq Farid kennen. Allen Widrigkeiten zum Trotz bestand diese Liebe ein Leben lang.
Geheiratet in Cottbus, zog Inge zu ihrem Mann nach Bagdad. Drei Golfkriege, Wirtschaftsembargo, und immer wieder Kriege bestimmten ihr Leben.
Sie lernte die Sprache des Landes und unterrichtete junge Leute.

Fotos: Uwe T.


Fotos: S. Mertineit

Von Rainer Böhme sind noch ein Oberlausitz-Krimi - "Mord in Zittau" - und weitere Bücher erschienen: "Die Türken kommen" (eine Liebesgeschichte), "Des Pudels Kern" (ein Berlin-Krimi), "Rückblende Vorwärts" (Geschichten aus, über und nach der DDR) und weitere.

Kriminell-heiter ging es zu bei unserer Lesung mit Rainer Böhme.

Der Autor berichtete aus seinem bewegten Berufsleben als Kriminalpolizist - einen  Teil dieser Erlebnisse verarbeitet er in seinen Kriminalromanen.

"SOKO Postkutscher" ist einer davon. Die Handlung: Der Unfalltod eines jungen Cottbuser Fahrradkuriers gibt der Polizei Rätsel auf - er ist aber nicht der einzige Tote. Und es geschehen noch andere seltsame Dinge... Hängt alles zusammen? Ex-Detektiv Grahl versucht, Licht ins Dunkel zu bringen.

 


"Holt die Bücher aus dem Feuer!"

Szenische Lesung zur Erinnerung an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in Deutschland

Zu den "verbrannten" Schriftstellern gehörte auch Bertold Brecht.

Zufluchtsstätte

Ein Ruder liegt auf dem Dach.                     Ein mittlerer Wind
Wird das Stroh nicht wegtragen.
Im Hof für die Schaukel der Kinder sind
Pfähle eingeschlagen.
Die Post kommt zweimal hin
Wo die Briefe willkommen wären.
Den Sund herunter kommen die Fähren.
Das Haus hat vier Türen, daraus zu fliehn.

Fotos: Uwe T.


Fotos:

Uwe T.


 

 

Quelle: Mina Witkojc - Echo aus dem Spreewald

Mina Witkojc (1893-1975) war eine niedersorbische Dichterin und Publizistin.

Ihre Gedichte bringen ihre enge Verbundenheit zu ihrem sorbischen Volk und dem Spreewald, ihrer Heimat, zum Ausdruck.

Vertrauen
Wenn dir ein Mensch begegnet ist
und scheint dir wohlgesonnen,
behandle ihn mit Misstraun nicht,
hast du sein Herz gewonnen.
 
So wie in dir die Sehnsucht lebt
nach Höherem im Leben,
so glaube, auch der andre pflegt
das Gute zu erstreben.

Die Bücher von Maxi Hill haben stets einen regionalen Bezug zu unserer Region. Nach dem Lesen dieses Buches bleibt tatsächlich ein Zauber zurück.

Eine furchtbare Tragödie vor vielen Jahren - das Schicksal von Menschen in der Region vor und nach der Wende und eine Frau, die etwas Gutes tut für jemanden, der seine Zukunft noch vor sich hat.

All das ist kunstfertig verwoben zu einer wunderbaren Geschichte. An ihrem Ende steht die letzte Mission dieser Frau.

Maxi Hill nennt es im Buch die "Melodie des Lebens", welche die Schicksale der Menschen manchmal auf wundersame Weise miteinander verbindet.

Fotos: S. Mertineit


Fotos: S. Mertineit

"Heine habe ich mit Tränen in den Augen gelesen", sagte einst der Dichter Christian Morgenstern.

So ähnlich ging es wohl auch unseren zahlreichen Besucherinnen und Besuchern unserer Lesung.

Edda Stranz und Gisela Freitag lasen aus Werken Heinrich Heines und skizzierten dabei sein Leben und Schaffen vor dem Hintergrund der großen geschichtlichen Ereignisse der damaligen Zeit.

Viel zu kurz war das Leben des großen Dichters - er konnte über die Liebe herzergreifend dichten und gleichzeitig mit spitzer Feder die gesellschaftlichen Zustände im damaligen Deutschland geißeln.

Trotz seines umfangreichen Lebenswerkes konnte Heinrich Heine nicht davon leben - stets war er auf Hilfe durch einen reichen Verwandten und Freunde angewiesen.

Er starb bettelarm 1856 im Alter von nur 58 Jahren im Pariser Exil.



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